Archiv für die Kategorie ‘History’

12.08.2012 Wieso Solid-Haus?

Veröffentlicht: 12. August 2012 in History

Da es ja nun die nächsten Wochen richtig los geht und wir in zwei Wochen schon den ganzen Klotz sehen können, wollen wir noch schnell berichten wieso wir eigentlich mit Solid-Haus bauen und wer das eigentlich ist.

Wir haben schon vor einigen Jahren damit angefangen Ideen für unseren eventuell zukünftigen Bau zu sammeln und haben so einiges an Hausbauzeitungen durchstöbert. Besonders tolle Entwürfe haben wir uns dann rausgerissen und archiviert und dann letztes Jahr wieder ausgegraben. Folgende zwei Fotos haben Solid-Haus in unsere Köpfe gebrannt

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Optional sogar mit Staffelgeschoss oben drauf. Aus Kostengründen mussten wir darauf verzichten, haben uns aber statisch diese Option offen gehalten. Und damit wären wir auch schon beim ersten Punkt: Solid-Haus war sich nie zu schade all unsere (wir glauben teilweise schon ausgefallenen) Wünsche umzusetzen oder Alternativmöglichkeiten aufzuzeigen. Vom ersten Termin an -mit dem Firmeninhaber selber- wurden unsere Wünsche akzeptiert und kalkuliert. Das waren wir so definitiv nicht gewöhnt. Andere Anbieter haben versucht ihre vorgeplanten Häuser 1:1 noch einmal zu verkaufen. Wünsche wie Splitlevel (Höhenversätze innerhalb einer Etage) oder 3m Raumhöhe wurden leider immer -ja! immer!- ignoriert. Dabei haben wir eigentlich von Anfang an mit offenen Karten gespielt und sogar angeboten individuelle Entwurfspläne zu honorieren. Wir haben auch bei keinem Anbieter um zügige Planungen gebeten, haben aber schon beobachtet ob vom Anbieter selbst angegebene Vorlagetermine eingehalten wurden. Auch hier überraschte Solid-Haus, als wiederum einziger Anbieter mit Vorlagen/Emails VOR „Übergabedatum“ und -noch viel wichtiger- Umsetzung des Besprochenen. Denn auch hier wurde anderenorts gerne einmal das falsche Dach geplant oder der Grundriss zum Nachteil verändert. Preislich haben wir Herrn O. auch als sehr fairen Geschäftsmann kennengelernt (soweit wir das überprüfen und vergleichen können). Aufpreise halten sich bisher immer im absolut grünen Bereich und wurden auch VOR Vertragsunterzeichnung in vielen Punkten schon konkretisiert. Gutschriften für nicht in Anspruch genommene Leistungen müssen nicht erbettelt werden. Auch in diesem Punkt können sich andere Anbieter (wir können nur für die sprechen, die wir ebenfalls besucht haben) etwas abschauen. Ein Punkt der uns ebenfalls sehr gut gefallen hat: Falls der Bauherr bspw Sanitärobjekte wünscht, die nicht über die Partner besorgt werden können, darf der Bauherr diese selbst anliefern und die Montage wird wieder von Solid-Haus übernommen. Das bot ebenfalls niemand anderes und in unserem Fall werden wir mit unseren Waschbecken diese Option gleich nutzen. Nicht zu unterschätzen ist auch die stimmende Chemie zwischen Bauherr und Bauträger die für uns aber nie in Frage stand. Da „unser“ Bauträger sowohl Holzfertigbau als auch Massivfertigbau anbietet, konnten auch hier Insiderinformationen neutraler weitergegeben werden als bei einem einseitigen Anbieter. Die angebotene Werkbesichtigung bei unserem Hausproduzenten wurde genutzt und kann nur weiter empfohlen werden. Sehr spannend und für uns mit ausschlaggebend diese Bauform zu wählen. Bisher haben wir nichts bereut und haben auch keinen Grund zur Sorge

Warum Solid-Haus? Wer ist Solid-Haus? http://www.solid-haus.de

  • Eine kleine Hausbaufirma aus Weißwasser die nicht mit pompösem und kostenintensivem Verkäufernetz und Musterhäusen protzt sondern mit dem Firmeninhaber als direktem Kontakt und der Möglichkeit Kundenhäuser zu besuchen. Damit erhält man Informationen von bereits abgeschlossenen Bauten und deren Bauherren und kann sich noch einige Extratipps abholen.
  • Herr O. als Inhaber der Firma hat uns von A-M (weil weiter sind wir ja noch nicht :-)) betreut und über ihn laufen auch fast alle Anfragen/Koordinationen. Flüsterpost ist hier erfahrungsgemäß nicht so angebracht und brachte in unserem Ranking Extrapunkte
  • Solid-Haus bietet Holzfertighäuser und Massivfertighäuser deutschlandweit an
  • Unsere Wünsche wurden VOR Vertragsunterzeichnung ernst genommen, umgesetzt und eingepreist. Das hat uns niemand sonst angeboten!
  • Egal was wir angefragt haben wurde die Antwort extrem schnell präsentiert. Vermutlich wieder ein Vorteil der kurzen Wege
  • Das vorhandene „Basishaus Cube250“ wurde eigentlich komplett abgeändert und zu „unserem Cube“ (Garage innenliegend, neues Raumkonzept als Einfamilienhaus, geänderte Außenwandlängen, Staffelgeschossstatik, Splitlevel,…)
  • Die Aufpreisliste ist angemessen (in anderen Beiträgen konnten wir von anderen Anbietern ganz andere Preise hören)
  • Qualität ist hier kein Fremdwort. Es muss nicht um Alu statt Plastik gefeilscht werden, weil es eh schon drin ist…
  • Wir wurden mit unseren Nebenproblemchen, die nicht umbedingt in den Aufgabenbereich des Bauträgers fallen, nicht alleine gelassen.
  • „Das Plus an Leistung“ können wir noch um ein „Plus an Service“ ergänzen. Danke soweit

Nach Übergabe werden wir unsere Liste noch einmal bearbeiten aber Grund zur Sorge haben wir bisher absolut nicht.

Schon witzig- wo andere Probleme mit ihren Bauträgern und dem Bauamt haben, haben wir nur Probleme mit der Bank. Aber irgend etwas ist wohl immer…

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12.08.2012 Die Bank

Veröffentlicht: 12. August 2012 in Ämter / Versorger, History

Tja. Wo sollen wir anfangen. Viele kennen schon die lange Leidensgeschichte. Wir werden auch keine Details geschweige denn Summen nennen. Eine ganz ganz grobe Chronologie:

Ende 2011 haben wir uns vom attraktiven Zinsniveau ködern lassen und haben unsere Hausbaupläne vorgezogen. Die Erstberatung lief über die Postbank mit einem sehr kompetenten Berater der Geheimagent genannt werden möchte ;-). Der Vertrag wurde später über eine Partnerbank abgeschlossen deren Namen wir bestimmt nicht dahin ziehen dürfen wo er hin gehört (evtl können Insider über einen bekannten Internetübertragungsstandard auf eine Idee kommen um wen es sich handeln könnte) 🙂

Nach diversen Kalkulationen über Altbauten und Bestandsimmobilien landeten wir Anfang 2012 bei der Entscheidung für einen Neubau. Ende März wurde unser „Vorscoring“ mit „grün“ bewertet was wohl auch so toll ist wie es sich anhört. Zumindest wurde unseren Rahmenbedingungen zugestimmt und es wurde somit in der ersten Aprilwoche ein Antrag unterzeichnet. Nach einem Monat bekamen wir einen Kreditvertrag in dem einige Angaben falsch waren. Jedoch so falsch dass der Vertrag neu aufgestzt werden musste. Nach ca 7 Wochen (!) hatten wir dann einen passenden Vertrag vorliegen. Da die Stadt als Grundstückverkäufer schon recht lange auf ihr Geld wartete wurde sie etwas ungemütlich. Die mit Zeitpunkt des Vorliegens des gültigen Kreditvertrages abgerufene Zahlung an die Stadt brauchte jedoch ebenfalls 3 Wochen und wurde nur nach Fristsetzung und Bezeugung der Notarin, dass die Daten schon längst verschickt wären, an die Stadt gezahlt. Zu diesem Zeitpunkt war uns allerdings schon von der Stadt die bereits erteilte Baugenehmigung wieder untersagt worden (da das Grundstück noch nicht bezahlt war). Mit vielem Hin und Her und einer engagierten Leistung im Bauamt konnte das Problem auf kurzem wenn auch nicht kleinem Wege geklärt werden und der bereits vor dem Grundstück stehende Bagger durfte loslegen.
Da auch die weitere Auszahlung, trotz vorliegen aller nötigen Unterlagen, eher schleppend und eigentlich nur mit Fristsetzung überwiesen wurde, haben wir zusätzlich zu den regelmäßigen Beschwerden unseres Geheimagenten eine Beschwerde auf deutlich höherer Ebene abgesetzt. Die Antwort ist soweit zufriedenstellend aber ob unser „Deal“ dann auch funktioniert werden die nächsten Wochen zeigen.

Wir haben inzwischen diverse Begründungen (Outsourcing / Personalmangel) erhalten und man konnte bisher auch keinen Fehler unsererseits anführen. Mit der Beratung waren wir vollstens zufrieden und die Konditionen treffen unseren Wunsch/Bedarf. Internetbanken konnten unser „Konstrukt“ auf lange Sicht nicht unterbieten. Wollen wir hoffen dass die zukünftigen Auszahlungen schneller gehen…

12.08.2012 Altbau sanieren – Der Konkurrent

Veröffentlicht: 12. August 2012 in History

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Die Grundstücksuche gestaltet sich zur Zeit nicht so einfach und so schauten wir auch recht lange nach sanierungswürdigen Altbauten und haben hier eigentlich auch noch viele nette Maklergeschichten (die wir uns aber sparen werden). Der erste seriöse Makler (der anscheinend auch den Spitznamen „graue Eminenz“ trägt) stellte uns oben gezeigtes Objekt vor. Wir haben uns ziemlich in das hier gezeigte „Häuschen“ verliebt. Anderen Bauinteressenten mit der gleichen Problematik können wir nur empfehlen vor Kauf einen Sanierungsplan aufzustellen und die rosa Brille abzusetzen. Natürlich kostet das aber es schützt vor größeren Überraschungen (kleine kommen dann sowieso noch zusätzlich). Wir haben für eine Gutachterin und eine Architektin die wir mit einer groben Kalkulation und Bewertung beauftragt hatten insgesamt ca 800€ bezahlt die wir absolut nicht bereuen. Am Ende standen da inkl all unserer Wünsche -nämlich dieses Anwesen von 1904 auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen- schlappe 450.000€… OHNE Haus und Grundstück. Trotz 3,60m Raumhöhe und unglaublich viel Platz war uns die Summe samt Risiko dann doch zu hoch. Die Lage hätte zudem ebenfalls Abstriche bei unseren Wünschen gefordert. Wir haben aber nie wieder eine so schicke „Sanierungsimmobilie“ gesehen. Der Unterschied in der Fassadengestaltung zu unserem Neubau wird aber kaum erkennbar sein 😉

11.08.2012 Wie alles begann…

Veröffentlicht: 11. August 2012 in History

Unser Werdegang

Viele Fragen uns „Wie seid ihr eigentlich auf Solid-Haus gekommen?“. Nun, das ist ein langer und holpriger Weg gewesen.

Zunächst mussten wir uns entscheiden: Architekt oder Bauträger, möchten wir Stein auf Stein bauen, doch lieber Holzständerbauweise, oder gibts da noch mehr? Und wenn Stein auf Stein, dann Poroton oder Kalksandstein oder Beton…Also folgten viele Wochen voller Recherche im Internet, in Fachzeitschriften, ja sogar in Büchern, die sonst fürs Architekturstudium nötig sind. Da wir danach auch nur wenig entscheidungsfreudiger waren, beschlossen wir uns die Meinungen der diversen Baufirmen anzuhören und vereinbarten jede Menge Termine.

  • Begonnen haben wir mit „Häusern mit Herz und Verstand“. Geworben wurde mit Grundtück plus Haus in für uns ansprechender Lage, Größe und angemessenem Preis. Nach 15min Gespräch stellte sich heraus, dass das Grundstück nicht existierte und das Haus von seiner Grundfläche auch nie ins Baufenster gepasst hätte. Vorschlag seitens der Firma nach 15min: Blanco-Hausvertrag ohne Grundstück, ohne Haus. Is klaaaaaaa……Zum warm werden abgehakt.
  • Der Kontakt der „Nr1 für Holzfertigbauhäuser“ war kompetent, hat die -aus seiner Sicht- Vorteile der Holzständerbauweise gegenüber der klassischen Stein-auf-Stein Fertigung klar dargestellt und hätte uns sogar noch ein Grundstück organisiert, da wir zu der Zeit noch keines hatten. Aus Gründen, auf die wir später noch näher eingehen werden, haben wir uns dann gegen die Holzbauweise entschieden und deshalb die Termine bei anderen Anbietern abgesagt.
  • Nach dem ersten Termin beim „Zuhause-Haus“ waren wir zunächst euphorisch und dachten, unsere Suche hätte ein Ende gefunden. All unsere Wünsche und Vorstellungen seien machbar und passend zu unserem Budget. Nach drei Tagen stellte sich jedoch heraus, dass unser Budget gleich um 140.000€ überschossen wurde. Zusammengefasst kann man sagen, dass diese Firma es mehrfach in unsere Top5-Lacher der Vorgespräche geschafft hat und uns da die stolz angepriesene Flasche Hauswein der Chefin nicht mehr umstimmen konnte.
  • Ein Massivholzanbieter, dessen Name sich leider nicht so toll umschreiben lässt, viel uns durch extrem modernes und innovatives Design auf. Das Telefonat mit folgendem Zitat:“Egal wer baut, isch bau beste Haus von die Welt“ brachte uns dazu, diesen Kontakt im weltbesten Sand verlaufen zu lassen.
  • „Wir bauen für ihr Leben gern“- das hört sich doch vielversprechend an. Das Konzept des Sonnenhauses erregte unser gesteigertes Interesse. Nach langer Anfahrt trafen wir auf einen- trotz des vereinbarten Termins- völlig unvorbereiteten, unmotivierten Arbeitsverweigerer, der seine Arbeitseinstellung gleich auf seiner Kaffeetasse zur Schau stellte: „Wie schön wäre dieser Job ohne Arbeit“…Auch er hat es in die Top5 geschafft, und P.S.: wir warten übrigens immernoch auf den Hausentwurf samt Preis.
  • Aus Galgenhumor und der Vollständigkeit halber haben wir auch bei der Firma „Stadt und Land“ einen Beratungstermin vereinbart und wahrgenommen. Überraschung: Alles ist möglich und unser Budget wäre zu hoch. Nach 6 Monaten dann eine eMail: „Das Haus passt nicht in unser Unternehmenskonzept“. Auch gut, wenn wir ehrlich sind, wollten wir eh nie mit denen Bauen, allein der Firmenname war uns schon zu schäbbig.
  • Das Konzept des „fließenden Architektur“büros war zwar optisch auch sehr verlockend und ansprechend. Der Basispreis an sich leistungsgerecht. Nach Abarbeitung unserer Tipp-Liste (siehe unten) stellte sich heraus, dass die Aufpreise nach Vergleich mit anderen Anbietern rund 150% (!!) über dem nächst höchsten Wert lagen. Ohne Worte.
  • Nach Durchforstung des Internets und der Gelben Seiten schrieben wir eine Rundmail an für uns interessante Architekten. Keine gute Idee. Unsere Liste mit konkreten Wünschen, Zeitraum- und Budgetplanung wurde teils beleidigend beantwortet. Ein Kandidat schaffte es in unsere Top5, mit einem der Büros hatten wir einen Termin.
  • Da wir begründete Budget-Bedenken bei den Architekten hatten (siehe Top5), wiesen wir bei den „Baukünstlern“ mehr als deutlich darauf hin. Das Gespräch bei uns zuhause verlief vorbildlich und hochprofessionell. Die präsentierten Beispielentwürfe im Großformat, mit Erklärung zur Arbeit eines Architekten, waren beeindruckend. Unsere Befürchtungen bestätigten sich dahin gehend, dass ein um 50% größeres Haus geplant wurde, welches auf Nachfrage natürlich unser Budget überstieg. Schade…
  • Der Geheimtipp eines Kollegen, der gerade mitten im Bau mit Architekt Herrn L. steckte, verleitet uns dazu, ein weiteres Architektengespräch zu führen. Optik und Design hochmodern und einfallsreich, einzigartig. Aufgrund der unsicheren Preislage und der inzwischen doch dringlichen Entscheidung (auf Grund unseres Grundstückserwerbes), mussten wir hier leider die weiteren Planungen einstellen.
  • Von Beginn an waren wir auch in Kontakt mit der Firma „solid-Haus“, welche uns schon vor Jahren durch einen Artikel in einer Hauszeitschrift ins Auge gefallen war. Diese Firma konnte sich gegen den oben genannten Architekten durchsetzen. Im morgen erscheinenden Beitrag werden wir unsere bisherigen Erfahrungen schildern.

Top5-Lacher aus den Vorgesprächen

  • Nach Besprechung unserer Hausvorstellungen bekamen wir auch nach mehrfacher Aufforderung keine Umsetzung unseres Dachaufbaus mit der Begründung:

„Dieses Dach plane ich nicht. Das gefällt mir nicht.“ (Zuhause-Haus)

  • Während unseres Vorgespräches, zu dem wir nur eins unserer beiden Kinder mitnahmen, wurde unser Wunsch nach zwei Kinderzimmern im OG wie folgt kommentiert:

„Na, jetzt haben Sie ja erstmal nur eins…“ (Wir bauen für ihr Leben gerne)

  • Auf unsere Frage, im telefonischen Beratungsgespräch mit einem Architekten, über die ungefähre Budgetplanung bekamen wir folgende Antwort:

„Das kann man nie abschätzen, das entwickelt sich beim Bau“ (Architekt aus Karlsruhe)

  • Nach Sprengung unseres Budgets um 140.000€ und unsere darauf folgend deutliche Absage, wurde folgend reagiert:

„Ich fühle mich als ob wir nochmal darüber sprechen sollten“ (Zuhause-Haus) Knapp daneben *Hust*

  • Das deutlich zu groß angeplante Haus und unser erneuter Hinweis auf das hierfür nicht ausreichende Budget, wurde folgendermaßen „entkräftet“:

„Ich wollte nur Zeigen was geht und wissen ob Ihnen die Quadratmeter zusagen“. (Baukünstler)

Ja, gefallen uns, aber wer zahlt??!!

Unsere Tipps für alle in der Vorplanung

  1. Die Elektrobasisausstattung der Anbieter reicht von katastrophal bis gerade ausreichend. Da wir hier schnell Summen von bis zu 15.000€ angeboten bekamen, können wir nur den Tipp geben, den gewünschten Standard frühzeitig vor Unterschrift einpreisen zu lassen. Als kleine Hilfe gibt es hierfür von der Elektroindustrie Standards, die wir dazu nutzten.
  2. Die Lock-Angebote vieler Firmen beinhalten oft keinen einzigen Rolladen oder Jalousien. Hier wurde uns für Plastik-Elektrorolläden im EG ein Angebot über 12.000€ gemacht. Schnäppchen…Wer also welche plant, frühzeitig einkalkulieren lassen.
  3. Wer mit einer Lüftungsanlage liebäugelt: bei gleicher Hausgröße und gleichen Eigenschaften der Anlagen lag die Preisspanne zwischen 10.000€ und 29.500€. Also auch hier vor Unterschrift berechnen lassen.
  4. Eine ausführliche Vorplanung der eigenen Wünsche und Ideen hilft bei den Beratungsgeprächen ungemein. Die meisten Berater waren von unserer 3-Seitigen Liste überrascht und positiv beeindruckt. So wird in einem auch schonmal länger dauernden Beratungsgespräch (1-2 Std sind normal) nichts vergessen und man kann sich gleich Notizen machen.
  5. Verträge VOR Vertragsunterzeichnung grüdlich zu lesen und ggf vom Fachmann prüfen zu lassen hat noch keinem geschadet (außer den ganzen Reality-Soap-Idioten eines großen deutschen Privat-TV-Senders. Die lasen angeblich auch alle vorher, aber was stellt sich die Frage…Bild-Zeitung!?)

Die Frage: „Was ist der beste Baustoff?“

… konnten wir für uns nicht eindeutig beantworten. Auch die Frage nach dem Heizungtyp ist von zu vielen Einflussfaktoren abhängig, als dass man sie generell beantworten könnte.
Wir haben uns gegen die Holzständerbauweise entschieden, weil:
1. Akkustik (Geräusche vom OG; Heimkino; Kinderzimmer)
2. Statik (3m Raumhöhen waren nicht oder nur mit extremen Aufwand möglich)
3. Beständigkeit und Wiederverkaufswert. (Schäden in der perfekt aufgebauten Wand machen dieser mehr zu schaffen als einer Massivsteinwand)
Wir haben uns gegen die Holzmassivbauweise entschieden, weil:
1. Durchschaubarkeit der Angebote extrem undurchsichtig in Bezug auf die Holzqualität waren. Massivholz/Vollholz wird seeehr unterschiedlich ausgelegt
2. Damit waren die anderen Gründe schon hinfällig
Also wurde es Stein. Nach unserem Studium haben die gloreichen Drei (Kalksandstein, Ziegel, Beton) alle ihre Vor-/Nachteile.
Wir haben uns im Endeffekt dann für eine Mischung entschieden und bauen ein Fertighaus aus -einfach ausgedrückt- vorgegossenen Ziegelwänden und Stahlbetondecken. Damit verbinden wir für uns gute Akkustikeigenschaften, eine tolle Raumhöhe, Wertbeständigkeit und die schnelle Bauweise.